header_Suchdienst_zwei_Motive.jpg Fotos: li. Helmuth Pirath/Keystone, re. Marko Kokic/WHO
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Kreisauskunftsbüro

Ansprechpartner

Herr
Peer Klausing


Tel: 04241-6823030
info@infinity-labs.de

Bremer Straße 86a
27211 Bassum

Nach einer Neuorganisation im Jahr 2014 steht ab sofort auch im Kreisverband Diepholz wieder ein einsatzbereites Kreisauskunftsbüro zur Verfügung. Die Ursprünge des DRK – Suchdienstes gehen dabei bis in das Jahr 1945 zurück: Die Kriegswirren mit ihren Flüchtlingswellen, Familientrennungen und leider auch vielen Toten machten eine Organisation notwendig, die zentrale Informationen zu einzelnen Personen und Familienzugehörigkeiten sammelt und als Ansprechpartner in sämtlichen Belangen gilt. Das Deutsche und das Bayrische Rote Kreuz übernahmen diese Aufgabe ab September 1945 mithilfe zweier Zentralkarteien in Hamburg und München. Allein binnen der ersten fünf Jahre wurden mehr als 16 Millionen Suchanträge gestellt, wovon ca. 8,8 Millionen erfolgreich beantwortet werden konnten. 

Auch heute noch werden täglich Suchanfragen zu dem Verbleib von Kindern, Eltern und Großeltern nach dem 2. Weltkrieg gestellt. Doch nicht nur dafür stehen die Ehrenamtlichen des DRK Kreisverbandes Diepholz zur Verfügung:
Neben der Zusammenführung von Familien, die durch bewaffnete Konflikte getrennt wurden, kümmert sich das Kreisauskunftsbüro auch um die Überbringung von Nachrichten an Familienmitglieder in Regionen bewaffneter Konflikte. Eine weitere wichtige Rolle des Kreisauskunftsbüros ist die Auskunft bei Großschandenslagen oder im Katastrophenfall: Kommt es zu einer größeren Anzahl an Verletzten oder finden größere Evakuierungen statt, so wird das KAB alarmiert. Die Helferinnen und Helfer besetzten die Räumlichkeiten im DRK Kreisverband (Steinkamp 3, Syke) und kümmern sich hier um die Erfassung der Betroffen sowie der eigenen Helfer. 

Angehörigen wird somit die Möglichkeit geboten, einen zentralen Ansprechpartner zum Verbleib der Familienmitgliedern geboten und die Einsatzkräfte vor Ort entlastet. 
Gearbeitet wird hierbei mit sogenannten Suchdienstkarten für den Betroffenen und Meldekarten für die Einsatzkräfte sowie dem Programm „Xenios“.